Leonie Straus bei der Weltmeisterschaft

Für Leonie stand im Mai ein ganz besonderes Highlight an: Die Weltmeisterschaft im Rhönradturnen. Dafür reiste die 16jährige am 22. Mai zusammen mit ihrer Trainerin und ein paar Fans nach Sonderburg in Dänemark.

Los ging es dann am Montag mit einer Trainingseinheit. Am Abend wurde die Weltmeisterschaft dann mit einer eindrucksvollen Eröffnungsfeier offiziell eingeläutet. Nach dem Einmarsch der Teilnehmer stand ein buntes Rahmenprogramm an. Am Dienstag fand eine weitere Trainingseinheit statt.

Am Donnerstag war dann der große Tag gekommen. Natürlich war die Aufregung bei Leonie groß. Doch das lies sich die 16jährige nicht anmerken. Sie präsentierte ihre Gerade-Kür gewohnt souverän. In der Spirale konnte Leonie sogar noch eine Schippe drauf setzen. Mit einer hervorragenden Darbietung sicherte sie sich die viertbeste Wertung.

Zu guter Letzt stand noch der Sprung an. In dieser Disziplin hat man immer zwei Versuche. Nachdem der erste Sprung „Salto vorwärts gebückt“ gut gelungen war, ging Leonie beim zweiten Sprung auf Risiko und versuchte einen „Salto rückwärts gestreckt“. Leider musste sie diesen Sprung abbrechen.

Bei der Siegerehrung am Abend wurde es dann nochmal richtig spannend. Leonie hatte einen tollen 9. Platz erzielt. Bei insgesamt 30 Turnerinnen ist das eine extrem starke Leistung.

Die jeweils sechs besten Turner/-innen einer Disziplin treten im Einzelfinale nochmal gegeneinander an. Mit ihrer Spirale-Kür wäre Leonie dafür eigentlich qualifiziert. Leider dürfen pro Nation nur maximal zwei Turnerinnen starten. Da in der Spirale Platz 1 und 2 ebenfalls aus Deutschland kamen, hatte Leonie das Nachsehen.

Sehr schade. Doch das konnte die Freude über ihre tolle Leistung nicht trüben.

Den Rest der Woche kann Leonie ganz entspannt angehen und sich von den Leistungen der anderen Teilnehmer/innen inspirieren lassen, bevor am Sonntag die Heimreise ansteht.